Unter uns
Auf der Mitgliederversammlung am 17. August 2022 waren wir wieder „unter uns“. Ging es im Vordergrund um vereinsinterne Informationen, organisatorische Fragen und Sachverhalte, kam die Unterhaltung aber auch nicht zu kurz.
Wie gewohnt fand die Veranstaltung im „Blauen Haus“ des Bibelzentrums statt. Die organisatorischen Vorgänge wie Anwesenheitsliste und Kassierung des Unkostenbeitrages, Auflistungen zu weiteren Veranstaltungen und Reisen wurden im Vorraum abgehandelt.
Der Veranstaltungsraum war schön hergerichtet, es duftete nach Kaffee und Kuchen. An verschiedenen Punkten hatten die „Interessengruppen“ (IG) ihre Arbeiten zur Schau gestellt.
Gitti Meyer eröffnete die Versammlung. Begrüßung und Ausführungen ihrerseits schufen ein vereinsinternes Klima. Mussten doch sachliche Worte zu Fragen der Mitgliederversicherung seitens des Vereins zu Gehör gebracht werden. Infolge wurden die neuen Mitglieder im Verein begrüßt. Auch die Geburtstagsjubilare wurden entsprechend gewürdigt. In ihrer typischen Art warb Gitti Meyer um die Mitwirkung von Vereinsmitgliedern in der Arbeitsgruppe „Stadtentwicklung“. Sie informierte die Versammlung über einen bevorstehenden Termin eines Verschönerungseinsatzes beim Konzentrationslagerdenkmal. Als einen weiteren Termin wies sie für September zu einem Treffen in der ehemaligen Kaufhalle – Süd zum Thema „Wohnen und Leben im Plattenbau“ und deren geschichtliche Aufarbeitung hin.
Schon bis hier zeichnet sich ein reichhaltiges Spektrum der Vereinsarbeit ab.
Detlef Lemke als verantwortlich für Kultur und Reisen im Verein informierte über Möglichkeiten verschiedener Reisen, Fahrten und Veranstaltungen. Er sprach auch über die Schwierigkeiten bei Busfahrten und die für die Teilnehmer zu erwartenden Kosten solcher Fahrten.
Den Abschluss der Versammlung bildete ein Bild – Video – Vortrag von Gerhard Theis über den Besuch von Mitgliedern des Vereins im Barther Windjammer – Museum.
Gerhard Th.
17.08.2022
Tag der Vereine – der VBS ist dabei
Unzählige Bürger unserer Stadt engagieren sich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Vereinen unserer Stadt. Sie stellen in ihnen die verschiedensten und tollen Projekte auf die Beine. Und das alles zum Wohle der Bürger unserer Vineta – Stadt. Gemeinsam wohnen, gemeinsam aktiv sein und so viele Menschen erreichen um gemeinsam das Leben zu gestalten. Dazu gibt es jedes Jahr eine kleine „Ehrenamtsmesse“, den Tag der Vereine. Eine Gelegenheit für die Vereine, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen. Nicht wegzudenken sind da z.B. der Spielmannszug SV Motor Barth, die Bernsteinreiter, der VdK, der Kleinbahnverein, die Schützenzunft, aber auch der Verein Barther Senioren, um nur einige zu nennen.
Dieses Jahr stand der Info – Stand unseres Vereins an einem schattigen Platz auf dem Marktplatz unter dem weit ausladenden Baum. Mit viel Engagement und Übersicht hatten die Frauen unter der Führung von Brigitte Meyer den Pavillon gestaltet. An den Außenfassaden waren in vielseitiger Form Informationstafeln angebracht, die das Leben und Wirken des Vereins in seiner mannigfachen Art und Weise widerspiegelten. Diese Tafeln zeigten in Schrift- und Bildform wie vielfältig sich unser Vereinsleben gestaltet. Sie zeigten aber auch mit welchen großen und kleinen Problemen der Verein zu kämpfen hat. Die Auslagen der Interessengruppen luden zum Verweilen ein und manch ein Besucher kam schnell ins Gespräch mit den Standbetreuerinnen. Und Gitti Meyer konnte die Gunst der Stunde nutzen und etliche Aufnahmeanträge verteilen. Die eindeutige Meinung am Stand: eine gelungene Vorstellung des Vereins!
Gerhard Th.
15.08.2022
Der VBS wird maritim
Die großen Segelschiffe mit ihren weißen Segeln haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Heute sieht man sie fast nur noch zu bestimmten Events, Hanse – Sail, Kieler Woche, …
In Dokumenten, Bildern, Überlieferungen und Ausstellungsstücken kann man sich die Faszination der Segelschiffe im Windjammer Museum Barth erschließen.
Am 18.05.2022 trafen sich Mitglieder unseres Vereins zu einer Museumsführung und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Bei herrlichem Wetter fanden sie sich vor dem Museum zu einem kleinen Plausch ein. Die aufgestellten weißen Tische und Stühle luden dazu auch ein. Sonnenschein, frische Luft und maritimes Flair haben eben ihren Charme.
In seiner Begrüßung verwies Herr Bernd Koppehele darauf, dass diese Frachtsegler der Stolz der Meere waren. Die Kapitäne und Mannschafften umsegelten die ganze Welt. Sie kamen mit abenteuerlichen Geschichten von fernen Ländern und fremden Kulturen zurück nach Hause. Die Schiffe waren gebaut um Waren in die Welt hinaus zu tragen und mit vollen Schiffsbäuchen zurückzukehren. Die Ära der Segelschiffe als Frachtsegler endete erst Mitte des 20. Jahrhunderts.
Mit der Führung durch Hrn. Harald Redeker und seinen ausführlichen Erläuterungen konnten wir viel über die Sammlung von Kapitänsbilder, Schiffsdioramen, Schiffsmodellen und Werkzeug erfahren. Es ist eine einzigartige, umfangreiche Sammlung die das Museum beherbergt, aber sehr interessant und ansehenswert.
Das konnten wir in der ehemaligen „Teetz‘ schen Villa“ mit ihrer wechslungsreichen Geschichte erleben.
Zum Abschluss des Museumsbesuches fand das Zusammensitzen bei Kaffe und Kuchen großen und willkommenen Anklang.
Vielen Dank für diesen schönen Nachmittag.
Gerhard Th.
18.5.2022
Mit Gisela in Afrika
11.05.2022 14:30 Uhr Bibelzentrum Barth – die Teilnehmer der heutigen Veranstaltung werden gebeten ihre Plätze einzunehmen – Kaffeetassen bitte füllen und dann sich entspannt zurückzulehnen. Die Fenster verdunkeln und dann zusehen und zuhören. Wir begeben uns zum Start des Dia – Fluges „Mit Gisela in Afrika“.
Was – wie – wohin soll’s gehen? Ach so ja – wir fliegen mit Bibi (suaheli für Oma) Gisela Steffen, Ingo Steffen und seiner Frau nach Tansania!
Warten müssen wir auch noch. Da vorn steht doch wirklich eine von der „Regierung“ – äh – natürlich vom Vorstand. Begrüßung muss ja wohl sein. Dann sind heute auch mehr anwesend als angenommen, sehr schön. Also hören wir uns an, was gesagt werden muss.
Dann ist es soweit. Das Cockpit wird für den „Piloten“, sprich Moderatoren Ingo Steffen frei gegeben. Also rauf auf die Startbahn und durchstarten. Los geht unsere Reise, sprich, der Vortrag beginnt:
Nur – jede Reise hat so ihre Tücken, aber das kennen wir ja, warten, warten. Dann aber heben wir doch ab – über den Wolken muss die Freiheit … und nach einem langen und anstrengenden Flug mit Umwegen und Umsteigen landen dann Bibi Gisela mit Sohn und Schwiegertochter in Afrika, in Tansania, in Dar es Salaam.
Im Urlaubsort angekommen gab es erstmal einen herzlichen Empfang bei der Enkelin und deren Familie. Und es ging auch gleich los, immer nach dem Motto: Afrika wir kommen!
Ein anderer Kontinent – Menschen mit einer anderen Mentalität und eine Flora und Fauna, die man bisher nur aus Büchern und Filmen kennt. Jetzt dies hautnah zu erfahren ist ein wundervolles Erlebnis. So führt unsere Reise durch verschiedene Natur- und Nationalparks. Bekannt von vielen Dokumentationen. Eine faszinierende Welt. Auch verbunden mit unerwarteten Begegnungen, hautnah und aufregend. Wir begegnen Menschen, die hier leben, arbeiten und sich engagieren. Die versuchen, das Leben unter den herrschenden Bedingungen zu meistern.
Dann ist unsere Reise, der Vortrag, auch schon wieder zu Ende.
Was bleibt sind Erlebnisse und Erkenntnisse, die nicht zu nehmen sind.
Es war eine wunderschöne Tour, die wir mit „Bibi“ Gisela Steffen und ihrer Familie unternehmen durften. Wunderschöne Bilder aus einer anderen Welt und eine sehr gute Moderation. Locker, sachkundig und heiter wurden die Bilder und Hintergründe kommentiert.
Danke für diesen Vortrag, diese Reise, danke Ingo Steffen.
Gerhard Th.
17.05.2022
Schloss Bothmer und Stadtbummel Wismar
Mit unserer heutigen Busreise besuchen wir ein weiteres Kleinod unserer mecklenburgisch – vorpommerschen Heimat. Wir wollen über Rostock und Wismar in Richtung Klütz, um uns dort in der Nähe das „Schloss Bothmer“ anzusehen. Auf der Rücktour ist dann ein Aufenthalt in Wismar zur freien Zeiteinteilung für Jedermann vorgesehen. So das Ziel dieser Fahrt. Also treffen wir uns wie immer an den vereinbarten Punkten, steigen in den Bus und die Fahrt beginnt.
Wie gewohnt, Detlef Lemke als Reiseleiter hat uns was zu erzählen. Aber auch der Busfahrer hat noch etwas mitzuteilen.
An blühenden Rapsfeldern und mit viel Gesprächsstoff fahren wir an Ribnitz – Damgarten vorbei. Die Fahrt zieht sich, die Gespräche werden leisen und wer nicht aus dem Fenster schaut, gönnt sich schon mal ein „Nickerchen“. Die Autobahn zieht sich, die Zeit vergeht. Die „neuen Wahrzeichen“ MV‘ s , Windräder, säumen unseren Weg. Wir erreichen unseren Haltepunkt „Fuchsberg“. Erleichterung – ein bisschen Essen und Trinken stärken das Wohlbefinden und die „Sitzkraft“ fürs Weiterfahren. Weiter auf der Autobahn, Wismar in Sicht. Wir fahren ab, dann durch Wismar, vorbei an der „Wohlenberger Wieck“ Richtung Klütz.
Die Abfahrt „Bothmer“ kommt in Sicht. Rauf auf den Parkplatz, das haben wir schon mal geschafft. Beine vertreten und langsam in Richtung „Schloss Bothmer“. Dieses Juwel der barocken Backsteinarchitektur liegt inmitten einer idyllischen Parkanlage. Faszinierend ist die „Festonallee“. Fast 500m lang, ein mit skurrilen Linden gesäumter Hohlweg. Der unwiderstehliche Reiz der Schlossanlage lässt ihre Geschichte für jeden erkennen. Über dem Eingang prangen das Wappen, die Initialen und das Motto des Reichsgrafen Hans Caspar von Bothmer.
Bei einem Rundgang durch das Haupthaus kann man den Aufstieg vom einfachen Diplomaten in der niedersächsischen Provinz bis hin zum ersten Berater des englischen Königs nachvollziehen.
Bemerkenswert ist auch der große Schlosspark, der zum wandern und ausruhen einlädt. In der „Orangerie Schloss Bothmer“ kann man seinen Besuch bei Essen und Trinken gut ausklingen lassen.
Es geht mit dem Bus nach Wismar. Parken an der Altstadt – Peripherie und dann geht’s auf Erkundungsgang durch Wismar. Auf dem Marktplatz fallen die „Wasserkunst“ und die Gaststätte „Alter Schwede“ ins Auge. Der gesamte Marktplatz mit Rathaus und den umliegenden Gebäuden ist schon eine Augenweide. Natürlich geht es in Richtung Hafen, ist immer ansehenswert. Fischkutter, Ausflugsschiffe, Flaniermeile, schreiende Möwen, was will man mehr. Die Zeit verläuft, viel zu schnell. Wir haben ja noch ein paar Kilometer vor uns. Aber es war ein schöner, erlebnisreicher Tag.
Gerhard T.
13.05.2022